Private Krankenversicherung für Studenten
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Wann kann sich ein Student privat versichern? |
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Ein Vorteil der Versicherungen ist, dass die Beiträge sehr niedrig sind. Zudem können sie über das normale BAföG bezuschusst werden, so dass die PKV hervorragende Möglichkeiten bietet. Zudem sind die Leistungen der privaten Variante höher als die Leistungen der gesetzlichen Versicherungen, so dass eine gute gesundheitliche Versorgung sichergestellt ist.
Wann kann in die PKV gewechselt werden?
Studenten möchten häufig von der gesetzlichen Versicherung in die Private wechseln. Hierfür gilt eine Frist von drei Monaten. Das bedeutet, dass der Student innerhalb dieser Zeit seit Beginn der Versicherungspflicht einen Antrag auf Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung stellen muss. In der Praxis bedeutet dies, dass der Antrag direkt nach dem Wegfall der Familienversicherung gestellt werden muss. Die Familienversicherung ist jener Teil der gesetzlichen Versicherung, bei dem die Familienmitglieder zu einem einzigen Beitrag versichert sind. Diese Variante tritt dann ein, wenn das Familienmitglied noch zur Schule geht oder wenn es keine versicherungspflichtige Beschäftigung verfolgt. Der Wegfall ist dadurch begründet, dass der Student ab Beginn des Studiums eine eigene Versicherung haben muss, da er dann den Beruf „Student“ hat und somit laut Gesetz versicherungspflichtig wird.
War der Versicherte vorher bereits berufstätig, dann muss der Antrag direkt zu Beginn des Studiums gestellt werden. Die Anträge werden normalerweise problemlos bewilligt. Direkt nach der Bewilligung kann der Versicherte dann eine private Krankenkasse auswählen und einen Vertrag abschließen. Vor der Bewilligung sollte kein Vertrag abgeschlossen werden. Bei einer Ablehnung können verwaltungstechnische Schwierigkeiten auftreten.
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Vorteile der PKV ... |
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... stehen den Nachteilen gegenüber |
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Gerade Vorerkrankungen können problematisch werden. Hat ein Student Diabetes oder Asthma, dann verlangen die privaten Versicherer höhere Beiträge oder verweigern den Abschluss eines Vertrags. Die gesetzliche Variante ist verpflichtet, den Studenten auch mit diesen Problemen zu versichern. Die Beiträge dürfen hierbei nicht steigen.
Und nach dem Studium?
Häufig wird das Problem gesehen, dass von der privaten Versicherung nicht mehr in die gesetzliche Kasse gewechselt werden kann. Diese Regel ist bei Abschluss einer Studentenversicherung nicht gegeben. Nach dem Studium kann der Versicherte wieder in die gesetzliche Versicherung zurückkehren. Häufig liegt das Einkommen direkt nach dem Studium ohnehin unter der Verdienstgrenze von 49.500 Euro, so dass dann sogar die Pflicht zur Rückkehr besteht. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass wieder in die PKV zurückgekehrt wird, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.






