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Die Vorteile der privaten Krankenversicherung

Einkommensunabhängige Beiträge
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet den Versicherten viele Vorteile gegenüber der gesetzlichen Versicherung. Ein Vorteil ist, dass die Beiträge unabhängig vom Einkommen sind. Das bedeutet, dass die Beiträge nicht mit dem Einkommen steigen. Daher steigt mit dem Einkommen die Ersparnis gegenüber einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Versicherung. Der Beitrag wird individuell nach dem Risiko berechnet, so dass gerade Gutverdiener mit guten gesundheitlichen Voraussetzungen eine hohe Ersparnis vorweisen können. Zugleich kann der Beitrag individuell beeinflusst werden. Diese Möglichkeit ist in der gesetzlichen Versicherungsvariante nicht gegeben.

Freie Arztwahl
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nicht nur Vertragsärzte besucht werden dürfen. Vielmehr hat der Versicherte das Recht, jeden Arzt aufzusuchen, den er zur Behandlung seines Leidens für geeignet hält. Dies ist unabhängig davon, ob der Mediziner eine Kassenzulassung hat oder nicht. Zugleich muss der Versicherte keinen Schulmediziner aufsuchen. Vielmehr hat er die Möglichkeit, Heilpraktiker und ähnliche Berufsstände aufzusuchen. Daher ergibt sich für den Versicherten die Möglichkeit, die ihm optimal erscheinenden Therapien zu verwenden. Die Abrechnung erfolgt hierbei wie bei der Behandlung durch einen Arzt.

Weitergehende Behandlungen beim Zahnarzt
Ein Vorteil ist auch gegenüber der zahnärztlichen Behandlung gegeben. Während die Versicherten der gesetzlichen Variante nur die Standardbehandlung erhalten, wird von der PKV auch eine hochwertigere Behandlung ersetzt. Daher muss der Versicherte keine Amalgamfüllung tolerieren. Er kann vielmehr auch auf Kunststofffüllungen oder Keramik bestehen.

Auch im Ausland optimale Betreuung
Gerade für Vielreisende bietet die PKV die Möglichkeit, eine optimale Behandlung im Ausland zu erhalten. Während bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Behandlung nicht vollständig übernommen werden muss, gibt es bei der privaten Variante keine Unterschiede. Behandlungen werden daher problemlos erstattet. Dies gilt nicht nur im Notfall, sondern auch, wenn speziell zur Behandlung eine Klinik im Ausland aufgesucht wird.

Bessere Leistungen im stationären Bereich
Im stationären Bereich ergibt sich für den Versicherten die Möglichkeit, ein Einbettzimmer zu nehmen sowie vom Chefarzt behandelt zu werden. Dadurch wird die Behandlung optimiert. Die Therapiemöglichkeiten sind weit umfangreicher, so dass gesundheitlich wesentlich bessere Effekte erzielt werden.

Finanzielle Vorteile und hohe Individualität
In finanzieller Hinsicht ist der Vorteil gegeben, dass Zuzahlungen nicht geleistet werden müssen. Zwar muss der Patient die Behandlungskosten zunächst selbst übernehmen. Er erhält allerdings den vollen Betrag zurück. Daher werden die Kosten vollständig übernommen. Dies gilt nicht nur für die Zuzahlungen bei Medikamenten, sondern auch für die Krankenhausaufenthalte sowie für die Praxisgebühr.

Jede Person hat andere Ansprüche an seine Behandlung. Hier bietet die PKV die Möglichkeit, dass verschiedene Leistungen in den Vertrag aufgenommen werden können, wie die Behandlung durch Heilpraktiker. Dadurch kann die Versicherung optimal auf die Ansprüche des Versicherten angepasst werden. Daher werden auch Behandlungen übernommen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Versicherung vorhanden sind. Alternative Therapien – wie die Hyperthermaltherapie als Ergänzung bei Krebsleiden – werden daher vollständig in die Kostenerstattung aufgenommen. Auch wenn eine Bestätigung der Wirksamkeit erbracht wurde, werden solche Leistungen von der gesetzlichen Kasse nicht erstattet.